Entwicklung: 1980 - 2000

Die Planung des Sportgeländes mit den erforderlichen Umkleideräumen wurde durch den Architekten H. Gerhard Speckner aufgestellt, der in der Bauphase auch den Vorsitz des Vereines innehatte.


Die gewaltigen Erdbewegungen die notwendig waren, wurden durch amerikanische Soldaten aus dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr durchgeführt. Die Betreuung dieser Helfer wurde durch H. Johann Schill übernommen. 1984 konnten die beiden Spielfelder angesät und zwei Jahre später auch in Betrieb genommen werden. Die riesigen Aufgaben die zu bewältigen waren, hätten den FC Creussen fast überfordert. In dieser Zeit traten die Handballer aus dem Verein aus und gründeten einen eigenen Handballverein. Nach dem Abriss des Künneth-Kellers wurde ein Vereinslokal mit Duschen und Umkleideräumen schmerzlich vermisst. Es war also notwendig hier Abhilfe zu schaffen und man begann unser heutiges Vereinsheim zu planen und zu realisieren.

Dass dieses grosse Projekt, das der krönende Abschluss unseres Sportanlagenbaues sein sollte, nur von jemandem betreut werden konnte, der auch über die nötige Freizeit verfügte, war klar. H. Hannes Trautner war bereit, die ersten Jahre seines Ruhestandes in diese Aufgabe einzubringen. Dass dies die einzigen Jahre seines Ruhestandes bleiben würden, war besonders tragisch. Was er und viele andere seiner Generation geleistet haben, kann nicht genug gewürdigt werden und erfüllt uns alle mit Stolz.


Im Jahre 1991 wurde dann auf Wunsch zahlreicher Mitglieder eine Kegelbahn unter der Bauträgerschaft durch die Stadt Creussen gebaut. Durch den tatkräftigen Einsatz der Kegler war es möglich, die Arbeitsleistungen komplett selbst durchzuführen, so dass die Stadt nur den verbleibenden Teil der Kosten übernehmen musste.
Gleichzeitig gründete sich auch die Sparte Kegeln und trat dem Verein als 4. Sparte bei.